Ruth
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Hallo, ich bin 58 und habe vor 2 Jahren wegen (Prä)-Diabetes mit „Keto“ gestartet.

Makros: ich habe als Basis stärkearmes Gemüse / Salat gewählt. Ganz zu Beginn habe ich da noch mitgewogen / mitgezählt. Aber im Grunde ist hier die Grenze die Magenfüllung 😉

Gesunde Fette esse ich nach Geschmack – und gehe dabei an die Grenze. (Für Besorgte: die schlechten Blutfette vermindern sich dadurch bei den allermeisten! Evtl zu Beginn testen: Trigylceride. LDL-Cholesterin sinkt bei den meisten auch. Hier evtl. aber zu Beginn durch Keto-kundigen Arzt begleiten lassen).

Sehr genau rechne ich immer noch beim Eiweiß. Vor „Keto“ hatte ich ja schon jahrelang „low carb“ versucht, mit mehr oder weniger Erfolg. Rückblickend weiß ich, dass ich oft zu viel Protein gegessen habe.

Ich war vor kurzem auf dem „Low Carb Universe“ in Porto Soller, Mallorca – und konnte beobachten, dass „zu viel Protein“ selbst bei erfahrenen Ketariern wohl teilweise noch nicht ausreichend angekommen ist!

Wichtig in diesem Zusammenhang: weswegen man Keto lebt. Faustregel: je jünger, sportlicher, gesünder: desto mehr Protein geht. Wer die eigene Proteinobergrenze kennenlernen will: am besten ausprobieren + messen (zB Atem, „Ketonix“, oder Blut, „Freestyle libre“ von Abbott oder „GlucoMenLxPLUS“ von Berlin-Chemie).
Für Gesunde: 1g pro Kilo Idealgewicht ist ein guter Einstieg. Bei Diabetes, Epilepsie und Krebserkrankungen: unter Umständen weniger! Für Jugendliche, Schwangere, Stillende, Sportler: hier sollte es mehr sein.

  • Diese Antwort wurde geändert vor 2 years, 2 months von Ruth.