Diesen Einfluss hat die Ernährung bei Alzheimer

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Diesen Einfluss hat die Ernährung bei Alzheimer

Die Ernährung hat einen großen Einfluss auf unser allgemeines Wohlbefinden. Sie wirkt sich sowohl auf unseren Körper, als auch auf unseren psychisches Zustand aus. Im folgenden Artikel möchte ich euch diesen Einfluss ein wenig genauer erläutern. So könnt ihr besser verstehen, wie wichtig ein gesunder Lebensstil für euch ist und wie ihr Erkrankungen damit verhindern könnt.

Damit ihr die Auswirkungen der Ernährung auf Alzheimer etwas besser verstehen könnt, möchte ich euch zunächst gerne die Funktionsweise des Gehirns erklären. Sie bringt euch näher, wie sich verschiedene Nahrungsmittel auf euer Wohlbefinden auswirken. Es handelt sich bei dem Gehirn um ein sehr komplexes Organ. Im Folgenden erkläre ich euch, für die Krankheit Alzheimer, wichtige Vorgänge. Außerdem nenne ich euch eine Reihe von Lebensmitteln, die ihr konsumieren oder vermeiden solltet. 

Auswirkung der Nahrung auf die Gesundheit des Gehirns

Für die Aufrechterhaltung eines gesunden Zustandes des Gehirns ist die Aufnahme von folgenden Nährstoffen wichtig:

  • Essentielle Fettsäuren
  • Komplexe Kohlenhydrate
  • Aminosäuren
  • Vitamine und Mineralien 
  • Wasser

Das menschliche Gehirn besteht aus Milliarden von Nervenzellen. Diese bezeichnen wir auch als Neuronen. Sie ermöglichen die Kommunikation innerhalb des Gehirns und mit dem Körper. Jedes Neuron ist mit vielen anderen Neuronen verbunden, durch Verzweigungen aus Axonen und Dendriten. Sowohl die Nervenzellen, als auch die Axonen und Dendriten bestehen hauptsächlich aus Fetten. Überwiegend handelt es sich dabei um ungesättigte Fettsäuren. Diese sind der Grund für ihre Fähigkeit Informationen schnell weiterzuleiten. Sie sorgen außerdem für ihren flexiblen und anpassungsfähigen Aufbau.

Zwischen den Verzweigungen verschiedener Neuronen besteht keine direkte Verbindung., sondern ein kleiner Abstand. Dieser Abstand dient zur Übermittlung von Nachrichten. Die Mitteilungen tragen auch die Bezeichnung Neurotransmitter. Sie ermöglichen die Kommunikation zwischen den Zellen. Ihr wichtigster Grundbaustein sind die Aminosäuren.

Die Vollwertigkeit unserer Ernährung hat einen großen Einfluss auf die Gesundheit unseres Gehirns. Sie kann auch Auswirkungen auf die Entstehung von Krankheiten haben. Unser Gehirn besteht überwiegend aus Nährstoffen. Es ist auf sie angewiesen, um zu funktionieren. Ebenso wie ein Auto Benzin braucht um zu fahren. Zudem ist der Nährstoffgehalt in der, von uns aufgenommenen, Nahrung von Bedeutung. Je höher er den Bedarf der Zellen deckt, desto besser.

Wie Essen das Gehirn austrickst

Im Gehirn gibt es vier Neurotransmitter, die für Gedankenübertragung von Bedeutung sind. Dazu zählen:

  • Acetylcholin 
  • Serotonin 
  • Aminobutyryl
  • Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin

Der Bestand dieser Neurotransmitter im Gehirn sollte relativ ausgeglichen sein. Ihr solltet also keinen Mangel oder Überfluss haben. So fördert ihr euere mentale Gesundheit, ebenso wie die Funktionsfähigkeit eueres Gehirns und Gedächtnisses. Durch einen Mangel an Neurotransmittern könnt ihr Angstzustände, Schlaflosigkeit und eine verminderte Motivation verursachen.

Es gibt Substanzen in unserer Nahrung, die große Mengen an Neurotransmittern erhalten. Oft vermitteln diese eine schnelle, aber kurzfristige Verbesserung unseres Zustandes. Koffein zum Beispiel erhöht den Vorrat an Adrenalin. Nikotin sorgt für reichlich Aminobutyryl und Dopamine. Beide reduzieren das Gefühl von Stress. Auch Schokolade beeinflusst unsere Neurotransmitter. Sie enthält Noradrenalin und das führt zur Erhöhung des Wohlbefindens und zu Enthusiasmus. 

Die Zufuhr einer Vielzahl von Neurotransmittern hat jedoch nicht ausschließlich positive Auswirkung auf unser Gehirn. Sie führt dazu, dass das Gehirn weniger sensibel auf die Stoffe reagiert. Rezeptoren, die für die Bindung der Neurotransmitter zuständig sind, vermehren sich. Die hohe Rezeptorenanzahl erhöht die Meldungen für einen Mangel, bei gleichbleibender Versorgung. Da nicht alle Rezeptoren ausgelastet sind. Dies führt wiederum dazu, dass wir die Aufnahme der Substanzen erhöhen. Wir essen also noch mehr Schokolade. Trinken noch mehr Kaffe oder erhöhen unser Rauchverhalten. 

Wie Ernährung dem Gehirn schadet

Bestimmte Lebensmittel und Getränkte schaden unserem neuronalen System. Sie führen zur Freisetzung von giftigen freien Radikalen. Außerdem wirken sie als Oxidationsmittel auf den Körper. Oxidationsmittel sind instabile Moleküle. Ihnen fehlt ein entscheidendes Atom. Um sich selbst zu stabilisieren, benötigen sie dieses Atom von einem anderen Molekül. In der Regel entziehen sie es einer gesunden Zelle und beschädigen diese dabei. 

Beschädigte Zellen erhöhen das Risiko von Krankheiten. Während essenzielle Fettsäuren, Vitamine und Proteine dazu beitragen, dass der Körper geschützt wird. Sie bieten außerdem die Grundlage für eine optimale Gehirnfunktion. 

Normale Zellen produzieren auch einen kleinen Anteil an Oxidationsmittel. Dieser hat für gewöhnlich keinerlei negative Auswirkungen auf den Körper und das Gehirn. Bestimmte Nahrungsmittel können ihre Produktion jedoch erhöhen. Die Erhöhung kann für uns schädlich sein. Sie entsteht durch den Konsum von gesättigten Fettsäuren. Diese sind vor allem enthalten in Butter, Vollmilch und Palmölen. Auch der Konsum von hydrierten Fetten oder Transfetten kann sich negativ auf unseren Körper auswirken. Sie kommen vor allem von ungesättigten Ölen aus Gemüse, das bearbeitet und gehärtet ist.

Das Gehirn besteht zu 60% aus Fett, ohne die Berücksichtigung von Wasser. Die von uns durch die Nahrung aufgenommenen Fette, begünstigen die Entwicklung der Zellmembran. Sie umhüllt die Zellen und schützt sie vor Angriffen von außen. Hohe Mengen an gesättigten Fettsäuren führen jedoch dazu, dass die Hülle an Flexibilität verliert. Sie ist für den Transport von Stoffen in die Zelle und aus ihr heraus von Bedeutung. Deshalb solltet ihr darauf achten täglich höchstens 11 Prozent an Lebensmitteln mit gesättigten Fettsäuren zu euch zu nehmen. Im Durchschnitt nimmt aktuell jeder Mensch etwa 13 Prozent auf.

Transfette haben einen besonders negativen Einfluss auf das Gehirn. Sie nehmen im Gehirn die gleiche Position ein, wie essentielle Fettsäuren. Dabei blockieren sie jedoch die Aufnahme von essentiellen Fetten. Diese können ihre gewöhnliche Position nicht mehr einnehmen und somit auch die neuronalen Prozesse nicht mehr angemessen fördern. Transfette befinden sich in Nahrungsmitteln wie Fertigkuchen, Chips oder in anderen Fertiggerichten.

Wie ernährt sich das Gehirn?

Es gibt Nährstoffe die dem Gehirn schaden. Während andere seine Funktionen verbessern können. Wichtig ist ein ausgeglichener Bestand an Neurotransmittern. Die vier bereits genannten Neurotransmitter Acetylcholin, Serotonin, Aminobutyryl und Dopamin/Adrenalin/Noradrenalin zählen zu den wichtigsten ihrer Art. Tabelle 1 stellt die Mangelerscheinungen zum jeweiligen Transmitter vor. Außerdem gibt sie eine Empfehlung welche Lebensmittel ihr konsumieren und vermeiden solltet.

Tabelle 1. Die Effekte von Neurotransmittern (Holford, 2003)

Neurotransmitter und Mangel-erscheinungen Zu vermeiden ist Zu empfehlen ist
Acetylcholin

weniger Träume

Zunehmende Verwirrung,

Organisationsprobleme und Vergesslichkeit

Desorientierung der Vorstellungskraft und des Gedächtnisses

Fertigprodukte

Zucker

fritierte Gerichte

verarbeitete Gerichte

Geschmacks-verstärker

Zigaretten

Alkohol

biologische Eier

biologischer Fisch, besonders Lachs, Makrele, Thunfisch und Sardinen

Serotonin

schlechte Stimmung

Schlafprobleme

Alkohol Fisch

Früchte

Einer

Avocado

Weizenkeime

biologische Geflügelprodukte

Käse mit geringem Fettanteil

Dopamin/

Adrenalin/

Noradrenalin

Unmotiviertheit

kein Enthusiasmus

Schwächegefühl

Kaffe

Tee

Koffeinhaltige Getränke

Koffeintabletten

eine aus-geglichene und regelmäßige Nahrungs-aufnahme

Früchte und Gemüse mit hohem Vitamin C Gehalt

Weizenkeime

Hefeextrakt

Probleme abzuschalten

Enspannungs-probleme

Ängstlichkeit

selbstkritische Einstellung

Zucker

Alkohol

Tee

Kaffe

Koffeinhaltige Getränke

Samen

Nüsse

dunkelgrünes Gemüse

Kartoffeln

Bananen

Eier

Oxidationsmittel können sich schädigend auf das Gehirn auswirken. Eine Ernährung die reich an Antioxidantien ist, kann das verhindern. Dazu zählen hauptsächlich Früchte und Gemüsesorten, die reich an Vitamin C, A und E sind. 

Komplexe Kohlenhydrate

Die Glukose ist das Benzin des Gehirns. Zudem benötigt unser Gehirn mehr Nährstoffe als jedes andere Organ in unserem Körper. Glukose entsteht während der Verdauung aus Kohlenhydraten. Danach erfolgt der Transport ins Gehirn. 

Manche Kohlenhydrate sind für uns besser als andere. Wenn sie nicht vorverarbeitet sind nimmt der Körper die Glukose langsamer auf. Langsam verarbeitete Kohlenhydrate tragen auch die Bezeichnung komplexe Kohlenhydrate. Sie sind zum Beispiel in Vollkornprodukten, Bohnen und Gemüse enthalten. 

Schnell verarbeitete Kohlenhydrate sind für uns weniger gesund. Zu ihnen zählen Weißbrot, Fertigprodukte und Zucker. Sie verweilen eine kürzere Zeit im Darm. Deshalb liefern sie nur über eine kurze Dauer Glukose an das Gehirn. Während komplexe Kohlenhydrate, das Gehirn über eine deutlich längere Dauer mit Nährstoffen versorgen. Die Zufuhr ist außerdem bekömmlicher, weil sie in einer angemesseneren Dosis erfolgt.

Fette und essentielle Fettsäuren

Manche Fette sind enorm wichtig für ein gesundes Gehirn. Dazu zählen gesättigte Fettsäuren, Cholesterin und ein Anteil von etwa 20 Prozent an essentiellen Fettsäuren. Auch Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren sind ein wichtiger Bestandteil. Sie zählen zur Gruppe der essentiellen Fettsäuren.

Omega-3 und Omega-6 Fette produziert unser Körper nicht selbst. Ihre Aufnahme erfolgt ausschließlich durch die Ernährung. Fettsäuren unterstützen die Übertragung von Informationen im Gehirn. Omega-3 ist vor allem in fettigen Fischen enthalten. Es gibt bereits Befunde, die eine Steigerung der mentalen Gesundheit durch Fischkonsum belegen. Ebenso gibt es Befunde, dass Fisch das Risiko von kognitiven Erkrankungen im mittleren Alter senkt. 

Cholesterin und gesättigte Fettsäuren verhindern die Aufnahme von Fettsäuren in die Zellmembran. Dies steigert unsere Anfälligkeit für kognitive Erkrankungen. 

Omega-6 Fettsäuren sind vor allem in Gemüse, Samen und Gemüseölen enthalten. Wir sollten regelmäßig Omega-3 und Omega-6 zu uns nehmen. Um unsere mentale Gesundheit zu schützen. Ein Mangel kann zu Konzentrationsschwäche, affektiven Problemen und einer schlechteren Gedächtnisfunktion führen.

Vitamine und Mineralien

Der Körper benötigt von manchen Mineralien tägliche eine sehr große Menge. Während er von anderen viel weniger braucht. Wir müssen fast alle Vitamine durch die Nahrung aufnehmen. Die einzige Ausnahme ist das Vitamin E. Es wird vom Körper selbst hergestellt.

Ein Mangel an Vitaminen und Mineralien kann zu mentalen Gesundheitsproblemen führen.  Ein Defizit an Mikronährstoffen wirkt sich als erstes auf unsere Psyche aus. Vitamine und Minerale spielen eine wichtige Rolle bei der Umwandlung von:

  • Kohlenhydraten in Glukose 
  • Fettsäuren in gesunde Gehirnzellen
  • Aminosäuren in Neurotransmitter

Die Vitamine C, B12 und B2 unterstützen die Gesundheit des Gehirns. Außerdem tragen sie zu ihrer Aufrechterhaltung bei. Ein Mangel an Vitamin B1 kann zu Verwirrung und Ermüdung führen. Durch die Zufuhr des Vitamins heben sich diese Symptome auf. Auch die Einnahme von Selentabletten, bei nicht ausreichender Versorgung, kann die mentale Gesundheit fördern. Weitere Auswirkungen von Vitaminen und ihre Eindämmungsmöglichkeiten sind in Tabelle 2 aufgelistet.

Tabelle 2. Essentielle Vitamine und Mineralien für unseren Körper und wo wir sie finden können. 

Nährstoff Mangelerscheinung  Närstofflieferant 
Vitamin B1 schlechte Konzentration Vollkorn, Gemüse
Vitamin B3 Depression Vollkorn, Gemüse
Vitamin B5 Stress Vollkorn, Gemüse
Vitamin B6 Reizbarkeit, schlechtes Erinnerungsvermögen, Stress, Depression Vollkorn, Bananen
Vitamin B12 Verwirrung, schlechtes Erinnerungsvermögen, Psychosen Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier
Vitamin C Depression Gemüse, Früchte
Folsäure Angstzustände, Depression, Psychosen grünes Blattgemüse
Magnesium Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Depression grünes Gemüse, Nüsse, Samen
Selen Reizbarkeit, Depression Weizenkeime, Leber, Fisch, Knoblauch, Sonnenblumen Kerne, brasilianische Nüsse, Vollkorn 
Zink Verwirrung, Black Outs, Depression, Appetitlosigkeit, Motivationslosigkeit Austern, Nüsse, Samen, Fisch

Wasser

80 Prozent des Gehirns besteht aus Wasser. Eine unzureichende Zufuhr an Wasser kann die mentale Gesundheit schädigen. Dieser Mangelzustand hängt auch häufig mit der Einnahme von Psychopharmaka zusammen. Schon eine geringe Dehydrierung kann Lernprozesse beeinflussen und unsere Leistung senken. Auf lange Sicht erhöht sie das Risiko von Gesundheitsproblemen.

Ein Erwachsener verbraucht im Durchschnitt 2,5 Liter Wasser am Tag. Wir geben es durch die Lunge, den Urin oder die Haut ab. Wenn wir diese Menge an Wasser nicht wieder aufnehmen dehydrieren wir. Das führt zu einer Zunahme der Reizbarkeit, Konzentrationsverlust und einer herabgesetzten Effektivität. 

Was ist Demenz?

Der Begriff Demenz schließt viele Krankheitsbilder mit ein. Sie alle treten in Kombination mit dem Rückgang geistiger Funktionen auf. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Verminderungen des Denkvermögens oder das Nachlassen der Orientierung. Die betroffenen Personen sind dadurch in ihrem Alltag oft stark eingeschränkt. Zu den Demenz-Erkrankungen zählen Alzheimer, die vaskuläre Demenz, Morbus Pick, die frontotemporale Demenz und andere Formen.

Bei der sogenannten vaskulären Demenz erleiden Betroffene meist kleine Schlaganfälle. Das Auftreten der Krankheit zeigte einen engen Zusammenhang mit der Ernährung. Ein hoher Blutdruck erhöht ebenso die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung . Der Anstieg des Blutdrucks hängt oft zusammen mit dem langjährigen Konsum von salzreichen Lebensmitteln. 

Mediziner gehen davon aus, dass ein niedriger Blutdruck das Risiko für eine Demenz-Erkrankung im Alter senkt. Wir können bereits in jüngeren Jahren vorbeugend etwas gegen die Erkrankung unternehmen. Dazu zählt regelmäßiger Sport und das Trainieren unserer geistigen Fähigkeiten. Außerdem sollten wir unseren Salzkonsum einschränken und uns gesund ernähren. 

Was ist Alzheimer?

Alzheimer ist die am häufigsten auftretende Form der Demenz-Erkrankung. Etwa 60 Prozent aller Demenzen entstehen durch Alzheimer. Bei der Krankheit kommt es zur Störung des Botenstoffes Glutamat. Der für die Gesundheit der Nervenzellen von Bedeutung ist. Deshalb kommt es zu dem kontinuierlichen Absterben der Nervenzellen.

Die Symptome der Alzheimer-Erkrankung sind:

  • Verlust des Erinnerungsvermögens
  • Verwirrung
  • Stimmungsschwankungen
  • Geistiger Abbau

Wie verändert sich der Körper bei Alzheimer?

Experten stellten fest, dass sich die Ernährung bei Alzheimer und die Ernährung nicht betroffener Personen unterscheidet. Es ist jedoch nicht klar, ob der Unterschied bereits vor der Erkrankung bestand. Möglicherweise ist er auch ein Resultat der Orientierungslosigkeit.

Bei Autopsien des Gehirns von Betroffenen zeigte sich ein hoher Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Im Vergleich zu gesunden Personen in einem höheren Alter. Deren Gehirne unterscheiden sich im Auftreten von Fettsäuren kaum von jüngeren Personen. Bei Alzheimer-Erkrankten zeigte sich auch ein erhöhter Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren im Blut. 

Die Krankheit führt außerdem zur Veränderung des Vorkommens an Antioxidantien im Körper. Patienten mit Demenz-Erkrankungen zeigten einen deutlich niedrigeren Gehalt, im Vergleich zu gesunden Personen. Außerdem erreichten die Betroffenen ein deutlich höheres Level an Fettoxidation im Gehirn.

Welchen Einfluss hat die Ernährung bei Alzheimer?

In den letzten 50 Jahren hat die Anzahl der Erkrankten an Alzheimer stark zugenommen. Das Auftreten der Krankheit hängt mit dem Alter, der Genetik und Umweltfaktoren zusammen. Wissenschaftler gehen auch davon aus, dass die Ernährung bei Alzheimer einen großen Einfluss hat. Sie zählt zu den Umweltfaktoren. 

Es besteht ein Zusammenhang zwischen der Aufnahme von gesättigten Fettsäuren und dem Auftreten von Alzheimer. Die tägliche Zufuhr von Vitaminen und Mineralien hat außerdem einen Einfluss auf unser Erkrankungsrisiko.

Fette bei Alzheimer 

Untersuchungen zeigten einen Zusammenhang zwischen gesättigten Fettsäuren und Demenz-Erkrankungen. Die Krankheitsfälle nahmen durch einen hohen Konsum der Fettsäuren zu. Ebenso zeigte sich ein positiver Effekt durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Sie konnten einen Rückgang der Erkrankungen hervorrufen.

Auch aus Japan gibt es Berichte über den Einfluss der Ernährung bei Alzheimer. Ein hoher Fischkonsum konnte die Anfälligkeit für die Krankheit vermindern. 

Ähnliche Effekte zeigten sich durch die mediterrane Diät. Sie setzt in erster Linie auf die Aufnahme von einfach gesättigten Fettsäuren. Die mediterrane Diät führte, wissenschaftlichen Befunden zu Folge, zur Verminderung von Demenz-Erkrankungen. Des Weiteren gibt es Berichte zur Verringerung der Erkrankungen durch große Mengen an Cerealien und Fisch.

Bei einer Untersuchung nahmen Patienten mehrfach ungesättigte Fettsäuren ein.

Dies geschah über einen Zeitraum von vier Wochen. Bei den Untersuchungsteilnehmern handelte es sich ausschließlich um ältere Menschen. Die meisten berichteten durch die Einnahme positive Effekte auf:

  • Stimmung 
  • Koordination
  • Kurzzeitgedächtnis

Vitamine und Mineralien bei Alzheimer

Wenn wir viel Gemüse essen, können wird das Risiko einer Erkrankung an Alzheimer verringern. Menschen die Fleisch essen haben ein erhöhtes Risiko. Das Gleiche gilt für die Fischesser unter uns. In beiden Fällen steigt die Gefahr der Erkrankung. Im Vergleich zu Vegetariern verdoppelt sich das Risiko sogar. Noch Unklar ist, ob die Ergebnisse auf den hohen Fettkonsum der Fleisch- und Fischesser zurückzuführen sind. Sie könnten auch durch die hohe Gemüsezufuhr bei Vegetariern entstanden sein.

Der hohe Anteil an Antioxidantien im Gemüse hat ebenso einen positiven Einfluss auf die Abwehr gegen Alzheimer. Antioxidantien befinden sich vor allem in Vitamin C und E. Die Einnahme dieser Vitamine über die Ernährung bei Alzheimer, konnte das Risiko der Erkrankung vermindern. Nicht nur auf kurze, sondern auch auf lange Sicht. Mehrere wissenschaftlichen Studien bestätigten diese Annahme.

Methylierung und Homocysteine bei Alzheimer

Die Methylierung ist ein Mechanismus im Gehirn. Durch sie entstehen Zellen. Außerdem ist sie für die Erhaltung der Zellen und die Reparatur von Zellschäden und Neurotransmittern verantwortlich.

Homocystein ist eine Aminosäure. Sie beeinflusst unsere Methylierung. Ist unser Gehalt an Homocystein im Körper niedrig, agieren die Methylgruppen im Gehirn sehr schnell. Es kommt zu einer zügigen Reparatur von Zellschäden. Unser Köper kann seine Balance gut erhalten und wir bleiben gesund. Steigt das vorkommen an Homocystein, kommt es zur Verlangsamung der Methylierung. Dies führt zu:

  • einer Verschlechterung der Gedächtnisfunktionen
  • Stimmungsschwankungen
  • Einschränkungen der kognitiven Funktionen

Eine langsame Methylierung und ein hohes Level an Homocystein steigern die Anfälligkeit für das Auftreten von Demenz-Erkrankungen. Auch in diesem Zusammenhang kann die Ernährung bei Alzheimer zu einer Verbesserung des Zustanden führen. Folat, Vitamin B12 und B6 können unseren Homocystein-Gehalt erhöhen. Deshalb sind sie nur in angemessenen Mengen zu empfehlen.

Ältere Mensch sollten vor allem darauf achten, dass sie nährstoffreiche Nahrung zu sich nehmen. Wichtig sind Ballaststoffe und viel Wasser. Wissenschaftler empfehlen täglich etwa acht Gläser Wasser mit 250ml Inhalt. 

Zur Prävention von Alzheimer wird außerdem eine Diät empfohlen, die das Homocystein-Level senkt. Sie sollte viele essentielle Fettsäuren enthalten, komplexe Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralien, Proteine und Antioxidantien. Während schädliche Fette, verarbeitete Kohlenhydrate und Zucker zu vermeiden sind. Auch der Koffein- und Alkoholkonsum sollte gemäßigt sein.

Der Einfluss von ketogener Ernährung auf Alzheimer

In Tierversuchen konnten Forscher feststellen, dass wir durch die ketogene Ernährung unsere Entzündungsparameter senken. Dadurch haben wir ein vermindertes Risiko, dass Entzündungen im Körper entstehen (Ärzteblatt).

Wissenschaftler konnten eine Verminderung der neurodegenerativen Erkrankungen durch ketogene Ernährung nachweisen. Sie vermuten, dass diese das Gleichgewicht in der Zelle aufrecht erhält. Somit sind unsere Zellen durch die ketogene Diät stabiler und weniger Anfällig für schädliche Einflüsse von außen. 

In der Studie bekamen Mäuse 1-Methyl-4-Phenyl-1 ,2 ,3 ,6-Tetrahydrophridine verabreicht. Es verursacht eine Störung von motorischen, biochemischen and neurochemischen Prozessen im Körper. Die Mäuse ernährten die Forscher ketogen oder normal. So konnten sie feststellen, dass die ketogene Diät die Zellen vor dem schädlichen Einfluss schützt (Jang & Cheng).

In einer weiteren Studie benutzen Wissenschaftler bei Ratten das Molekül 2-Deoxyglukose, um den Glokosemangel in Zellen zu stimulieren und den Effekt einer ketogenen Diät nachzuahmen. Im Anschluss lösten sie bei den Versuchstieren eine Entzündung aus. Die Ratten, die 2-Deoxyglukose erhielten, zeigten eine deutlich verminderte Entzündungsreaktion (Ärzteblatt).

Das Molekül 2-Deoxyglucose führte im Gehirn zu einer Aktivierung der Mikroglia. Das sind die Immunzellen des Gehirns. Dies führte zu der Annahme, dass das gestärkte Immunsystem und die erhöhte Stabilität unserer Zellen die Erkrankungschancen an Alzheimer vermindern (Ärzteblatt).

Schutz der Zellen durch die ketogene Diät

Die ketogene Diät kann euere Nerven vor Alzheimer schützen. Durch die Krankheit entstehen an den Gehirnzellen Ablagerungen von Amyloid Proteinen (Kashiwaya et al.). Vor diesem Befall schützen uns ß-Hydroxybutyrate, die durch ketogene Diäten entstehen könnten. Sie bilden sich in den Neuronen des Hippocampus.

Es ist möglich, dass uns die ketogene Ernährung vor den Amyloid Proteinen schützt. Einer Theorie zu Folge beeinflusst die Diät unsere Zellen so, dass uns das Amyloid Protein nicht befällt.

Ein Forscher namens Van der Auwera und seine Kollegen untersuchten die Auswirkungen der ketogenen Ernährung auf Alzheimer und zwar bei Mäusen. Die ausgewählten Mäuse entwickeln ebenso wie der Mensch das Amyloid Protein. Jedoch kommt es bei den Tieren in mutierter Form vor. Bei den Mäusen entstehen die Proteine ab dem 12 bis 14 Lebensmonat. Sie zeigen ähnliche Anzeichen, wie die Betroffenen unter uns Menschen. Es kommt zu Veränderungen im Verhalten und das Erinnerungsvermögen ist betroffen.

Die Wissenschaftler fütterten 16 Mäuse mit gewöhnlicher Mäusenahrung. Weitere 8 Mäuse ernährten sie, über einen Zeitraum von drei Monaten, ketogen. Dabei beschränkten sie die Menge der Nahrung nicht. Die Mäuse konnten so viel essen wie sie wollten. Nach 40 Tagen überprüften die Wissenschaftler erneut die Amyloid Werte der Versuchstiere. Dabei konnten sie feststellen, dass die ketogen ernährten Tiere 25% weniger Amyloid Proteine im Hirn gebildet hatten.

Daraufhin führten die Forscher erneut Tests mit dem Mäusen durch. In den Tests zeigten die Tiere keine bessere Performance als die Tiere mit 25% mehr Amyloid Proteinen. Die Studie konnte also bisher nur belegen, dass die Proteine sich vermindern. Ein Effekt auf die Symptome der Alzheimer Erkrankung blieb bisher aus. Die Wissenschaftler vermuten, dass für die Verbesserung der Symptome eine längere Diätdauer erforderlich ist.

Die Studie von Van der Auwera liegt inzwischen einige Jahre zurück. Bereits 2005 kam es zur Veröffentlichung. 2015 wiederholte Milene Brown zusammen mit ihren Kollegen eine ähnliche Studie. Sie führten erneut bei einem Teil von Mäusen die ketogene Diät durch und bei einem anderen Teil nicht. Der Versuch ging über einen Zeitraum von vier Monaten. In den letzten beiden Wochen zeigten die ketogen ernährten Mäuse, bei den motorischen Tests und den Ausdauertests, deutlich bessere Ergebnisse. Die Wissenschaftler konnten jedoch keine Verbesserung bei Lernprozessen feststellen. Außerdem entdeckten sie keine Veränderungen des Vorkommens an Amyloid Proteinen und auch keine Auswirkung der ketogenen Diät auf die Mikroglia.

Zwei Jahre später veröffentlichten Forscher zwei weitere bedeutende Studien zum Thema ketogene Diät (Pharma & Healthcare). Die ich hier gerne mit euch teilen möchte. Erneut ernährten die Wissenschaftler Mäuse ketogen. Diesmal fanden sie jedoch eindeutige Befunde dafür, dass sich die Diät positiv auf das Gedächtnis auswirkt. Sie konnten sogar zeigen, dass ältere Mäuse, die sich ketogen ernähren eine bessere Gedächtnisleistung haben als jüngere Mäuse ohne Diät. Beide Studien belegten diese Befunde. 

Zudem verglichen die Forscher Diäten, mit einem hohen Fettgehalt mit anderen die ein hohen Anteil an Kohlenhydraten empfohlen, miteinander. Sie stellten fest, dass Mäuse die sich fettreich ernährten etwa 13 Prozent länger lebten. Umgerechnet in die Lebenszeit eines Menschen wären das sieben bis zehn Jahre (Pharma & Healthcare).

Bei vielen neurologischen Krankheiten kommt es zur Beeinträchtigung der Funktionalität in den Mitochondrien. Die Mitochondrien zählen zu den Zellorganellen und sind ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Zellen. Durch die ketogene Diät könnt ihr die Aktivität euerer Mitochondrien verbessern. Diese Veränderung entsteht durch die, von der Diät verursachten, metabolischen Veränderungen im Körper (Baranano & Hartman). 

Die ketogene Ernährung hat möglicherweise einen Einfluss auf die Bildung des Proteins 5´Adenosin-Monophosphat. Es trägt dazu bei, dass unsere Körperzellen die vorhandene Energie im Organismus erkennen können. Durch unsere Ernährungsumstellung vermindern wir diese Funktion, so dass wir unsere Zellen vielleicht schützen können (Ramamurthy, S. & Ronnett).

Die Wirkung der geringen Menge an Kohlenhydraten in ketogenen Diäten auf Alzheimer

Studien legen nahe, dass Kohlenhydrate einen negativen Einfluss auf Alzheimer haben (Henderson). Da diese in ketogenen Diäten nur in sehr geringer Form vorkommen, könnte uns das vor der Erkrankung schützen. 

Manche unter uns haben jedoch nicht ausreichend APO-⍵4 Allele. Die Betroffenen zeigten bisher ein höhere Risiko an Alzheimer zu erkranken. In einem Versuch nahmen sie mittelkettige Triglyceride ein, diese induzieren dem Körper den Ketosezustand. Dabei konnten die Wissenschaftler jedoch keine Veränderungen feststellen (Reger et al.).

Wissenschaftler fanden Hinweise, dass sich bereits die Verminderung der täglichen Kalorienaufnahme positiv auf die Alzheimer-Krankheit auswirkt. Somit können wir uns vor Alzheimer schützen, wenn wir einfach nur weniger zu uns nehmen (Maswood et al, Qin et al.).

Die Wirkung der hochdosierten Fette in ketogenen Diäten auf Alzheimer

Die Durchführung einer ketogenen Diät führt bei uns Menschen zu einem erhöhten Vorkommen an Fettsäuren im Körper. Eine Studie konnte belegen, dass eine erhöhte Versorgung mit essentiellen Fettsäuren kognitive Störungen verbessern kann (Kotani et al.). Ebenso konnte sie einen positiven Einfluss im Zusammenhang mit Alzheimer feststellen. Die Patienten nahmen die Fettsäuren in Form von Nahrungsergänzungsmittel zu sich.

Diese Befunde legen nahe, dass Fettsäuren uns vor neurologischen Erkrankungen schützen können. Ebenso fanden Wissenschaftler Hinweise, dass essentielle Fettsäuren den Lernprozess verbessern. 

Tipps zur Ernährung bei Alzheimer und um die Erkrankung vorzubeugen 

  • Für eine gesunde Ernährung sind essentielle Fettsäuren, komplexe Kohlenhydrate, Aminosäuren, Vitamine, Mineralien und Wasser wichtig.
  • Die vier Neurotransmitter Acetylcholin, Serotonin, Aminobutyryl und Dopamin (Adrenalin und Noradrenalin mit eingeschlossen) sind für die Übermittlung von Informationen im Gehirn von Bedeutung.
  • Der Konsum von gesättigten Fettsäuren, hydrierten Fettsäuren und Transfetten kann eine Oxidation im Körper auslösen. Diese führt zur Beschädigung gesunder Zellen.
  • Die Aufnahme von Antioxidantien kann eine Oxidation im Körper verhindern. Sie sind in Früchten und Gemüse enthalten, das reich an Vitamin C, A und E ist.
  • Omega-3 und 6 Fettsäuren schützen unsere mentale Gesundheit. Deshalb sollten wir sie regelmäßig zu uns nehmen. Ein Mangel kann zu Konzentrationsschwäche, affektiven Problemen und einer schlechteren Gedächtnisfunktion führen 
  • Die Vitamine C, B12 und B2 unterstützen die Gesundheit des Gehirns.
  • Ihr solltet am Tag mindestens 2,5 Liter Wasser trinken. Eine unzureichende Zufuhr an Wasser kann die mentale Gesundheit schädigen.
  • Regelmäßiger Sport, das Trainieren unserer geistigen Fähigkeiten und ein geringer Salzkonsum kann uns vorbeugend vor Demenz-Erkrankungen schützen.
  • Symptome die auf eine Erkrankung an Alzheimer hinweisen sind: Probleme mit dem Erinnerungsvermögen, Verwirrung, Stimmungsschwankungen, geistiger Abbau.
  • Das Auftreten der Krankheit Alzheimer hängt mit dem Alter, der Genetik und Umweltfaktoren zusammen. Die Ernährung zählt zu den Umweltfaktoren.
  • Die Aufnahme von vielen gesättigten Fettsäuren erhöht die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Alzheimer. Während die tägliche Zufuhr von Vitaminen und Mineralien unser Erkrankungsrisiko senkt.
  • Ein hoher Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren im Essen kann einen Rückgang der Erkrankungen hervorrufen.
  • Der Genuss von Nahrungsmitteln die Antioxidantien enthalten verringert das Risiko einer Erkrankung an Alzheimer.
  • Ketogene Ernährung stärkt das Immunsystem des Gehirns und vermindert die Anfälligkeit von Entzündungen. Sie hat eine präventive Wirkung auf die Erkrankung von Alzheimer.
  • Durch die ketogene Ernährung erhöhen wir unsere Reserven an Fettsäuren im Körper. Diese können uns vor neurologischen Erkrankungen schützen.

Isabel

Quellen

  • Brownlow, L., Benner, L., D`Agostino, D., Gordon, M., & Morgan, D.: Ketogenic Diat Improves Motor Performance but Not Cognition in Two Mouse Models of Alzheimer`s Pathology. Plos One, Vol. 8, Issue 9 vom September 2013.
  • Henderson, S. T.: High carbohydrate diets and Alzheimer’s disease. Med Hypotheses 2004, 62:689–700. 
  • Holford, P.: Optimum Nutrition for the Mind. London: Piatkus. 2003
  • Kashiwaya Y., Takeshima T., Mori N., et al.: D-beta-hydroxybutyrate protects neurons in models of Alzheimer’s and Parkinson’s disease. Proc Natl Acad Sci USA 2000, 97:5440–5444. 
  • Kotani, S., Sakaguchi, E., Warashina, S., et al.: Dietary supplementation of arachidonic and docosahexaenoic acids improves cognitive dysfunction. Neurosci Res 2006, 56:159–164. 
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  • Qin, W,, Ho, L, & Zhao, Z, et al.: Neuronal SIRT1 activation as a novel mechanism underlying the prevention of Alzheimer disease amyloid neuropathology by calorie restriction. J Biol Chem. 2006;281:21745–21754. This study demonstrates that sirtuins link calorie restriction with disease-modifying effects in a neurodegenerative disorder.
  • Ramamurthy, S. & Ronnett, G.V.: Developing a head for energy sensing. AMP-activated protein kinase as a multifunctional metabolic sensor in the brain. J Physiol. 2006;574:85–93. 
  • Reger, M. A., Henderson S. T., Hale C., et al.: Effects of beta- hydroxybutyrate on cognition in memory-impaired adults. Neurobiol Aging 2002, 25:311–314. 
  • Van der Auwera I, Wera S, Van Leuven F, Henderson ST: A ketogenic diet reduces amyloid beta 40 and 42 in a mouse model of Alzheimer’s disease. Nutr Metab (London) 2005, 2:28. 
  • Yang, Z., Cheng, B.: Neuroprotective and Anti-inflammatory Activities of Ketogenic Diet on MPTP-induced Neurotoxicity. J Mol Neurosci, 42, S. 145-153 von 2012.
2018-05-18T10:14:34+00:00

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