Fit sein – wie geht das?

Fit sein – wie geht das?

Wir alle versuchen, so viel Bewegung wie möglich in den Berufsalltag einzubauen – schön und gut, aber was wollen wir damit erreichen? Gesund und fit sein natürlich. Was bedeutet nun fit sein? Heißt das, dass 10 000 Schritte am Tag reichen? Oder muss ich doch einen Marathon laufen können?  

Was bedeutet fit sein und was nicht?

Fit sein bedeutet auf jeden Fall NICHT, dünn zu sein oder so etwas. Biologisch gesehen bedeutet es, in der Lage zu sein, für sein Leben und Wohlergehen sorgen zu können. Damit man die größten Überlebenschancen hat.

Das klingt auf den ersten Blick ein wenig veraltet, aber es ist etwas Wahres dran: Wenn du fit bist, profitierst du von den allermeisten der oben genannten Auswirkungen. Daher stellt sich nun die spannende Frage, wie du fit wirst. Die folgenden Punkte schlägt so das US Department of Health and Human Services vor.

Fit sein Infografik

1. Körperaufbau

Gemeint ist damit der relative Anteil von Muskeln, Fett, Knochen und anderen Bestandteilen des Organismus. Dieses Maß gibt einen besseren Anhaltspunkt für den gesamten Gesundheitszustand als der BMI. Der Fettanteil sollte zum Beispiel weder zu niedrig (drei bis fünf Prozent bei Männern; acht bis zwölf Prozent bei Frauen) noch zu hoch (20 bis 25 Prozent bei Männern; 29 bis 35 Prozent bei Frauen) sein. Bevor du mit deinem Trainingsplan beginnst, solltest du einen professionellen Body Check machen. Dann weißt du, wie du dein Training gestalten musst.

2. Ausdauer des Herz- Kreislaufsystems

Deine Atmung und dein Blutkreislauf sollten in der Lage sein, deinen Körper mit Sauerstoff zu versorgen. Und auch bei gewisser Anstrengung. Dein Körper sollte also über eine gewisse Zeit mit einer erhöhten Herzrate zurechtkommen. Dafür reicht Bewegung wie Walking, Schwimmen oder Fahrradfahren. Deine Aktivität muss nicht mal zwingend anstrengend sein, um ein gesundes Level dieser Ausdauer zu erreichen. Es gibt einige Studien, die das belegen. Wähle deshalb eine Art der Bewegung, die dir Spaß macht und versuche, die Intensität und Ausdauer mit der Zeit zu steigern. Um effektive Ergebnisse zu erzielen, musst du nicht mal die Hälfte deiner maximalen Sauerstoffaufnahme erreichen (es reichen 45%).

3. Beweglichkeit

fit sein 5 arten beweglichkeit

Damit ist vor allem die Beweglichkeit deiner Gelenke gemeint. Und es gibt einen guten Grund, weiter an ihr zu arbeiten: Sie verhindert Verletzungen der Muskeln, Gelenke und Bänder bei egal welcher Art von Aktivität. Das heißt jetzt nicht, dass du Yoga-Meister sein musst, um fit zu sein. Zehn bis 15 Minuten Dehnen nach dem Training reichen völlig aus. Yoga und Pilates würden deine Beweglichkeit noch zusätzlich fördern.

4. Muskuläre Ausdauer

Hier zählt nicht, wie viel ein Muskel an Gewicht stemmen kann, sondern dass er möglichst lange eine Übung machen kann, ohne zu ermüden. Dafür sind Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren gefragt. Beim Krafttraining sind relativ lange Sets mit vielen Wiederholungen (12-15) nötig. Für dieses Training wirst du eine Extra-Stunde zwei bis dreimal wöchentlich einplanen müssen. Im Sommer bietet es sich an, dafür raus an die frische Luft zu gehen.

5. Muskelstärke

Die Muskeln sollten nicht nur ausdauernd sein, sondern auch eine gewisse Kraft während der Übungen aufbauen können. Sie sollten gegen einen Wiederstand ankämpfen können. Der Wiederstand kann das eigene Körpergewicht oder ein Elastikband sein. Diese Art der Fitness kannst du super bei vielen der in diesen Artikeln aufgezählten Aktivitäten trainieren: Sport im Alltag, Yoga – die ideale Sportart für Ketarier

Noch mehr zu fit sein – wie geht das?

https://www.midtown.com/blog/what-does-being-fit-mean-exploring-the-5-components-of-physical-fitness

http://www.luzimarteixeira.com.br/wp-content/uploads/2011/04/intensidade-minima-02.pdf

Lara

2018-11-05T10:08:08+00:00

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