Tag 10 & 11: Schlafstörungen

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Tag 10 & 11: Schlafstörungen

Ich habe in den letzten drei Tagen unglaublich schlecht geschlafen. Ständig war ich wach und hab mich von links nach rechts gedreht. Morgens bin ich dann auch noch super früh aufgestanden, wenn nicht fast aufgesprungen. Eigentlich müsste ich umkippen vor Müdigkeit… Aber zu meiner Überraschung bin ich wach und aktiv wie ein Duracell Häschen. Ich bin konzentriert, mache Sport und bin dabei auch noch erfolgreich und schaffe auch sonst alles, was ich mir vornehme. Das ist ein wirklich komischer Zustand. Ich habe ein wenig das Gefühl als würde mein Körper durch einen ungewohnten Treibstoff angetrieben werden und gerade nicht so richtig wissen wie er damit umgehen soll. Mein gesunder Menschenverstand beurteilt meinen Zustand als gefährlich, aber ich versuche mir zu sagen, dass es wohl normal ist und ich meinem Körper Zeit geben muss. Solange es mir gut geht zumindest. Trotzdem habe ich mir in der Apotheke einen beruhigenden Tee gekauft, sowieso auch Baldrian-Tabletten und werde versuchen auf natürlicher Basis einen Müdigkeitszustand hervorzurufen.

Ansonsten geht es mir, wie gesagt, ganz wunderbar. Ich sehe schon jetzt wie sich mein Körper verändert und ich fange an mich wohler in meiner Haut zu fühlen. Mir macht es Spaß neue Sachen auszuprobieren und ich verbringe viel Zeit in verschiedenen Supermärkten auf der Suche nach neuen Produkten, die ich in meinen Alltag einbauen kann. Sehr empfehlenswert finde ich übrigens Penny. Gerade für Fleisch eine super Anlaufstelle und total günstig!

Ich habe die letzten Tage ein Thai-Curry gegessen. Es ist so viel geworden, dass ich es gleich zwei mal zu Abend essen konnte und das waren zwei sehr große Portionen. Ich denke ich werde mir öfter mal was vorkochen, falls mal die Zeit fehlt mir etwas Warmes zuzubereiten. Warmes Essen ist für mich etwas recht Neues, denn ich bin eigentlich ein Kochmuffel und meistens habe ich mir erst dann was zu Essen gemacht, wenn ich schon völlig ausgehungert war. Dann noch zu kochen war mir einfach zu anstrengend und deshalb gab es (sehr, sehr oft) nur einen großen Salat. Das war von der Menge her zwar immer sehr viel, aber im Endeffekt hat das meinen Energiebedarf kalorientechnisch nicht mal Ansatzweise gedeckt. Ich merke wie viel mehr mein Körper mir geben kann, wenn ich ihm genug „Treibstoff“ zuführe und ich bin überglücklich, dass ich diese Form der Ernährung so gut mit meinem Gewissen vereinbaren kann.

 

Eva

 

Hier gibt es das vollständige Tagebuch.

2017-12-28T12:46:55+00:00

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