Aus einem Tagebuch eines Ketariers

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Aus einem Tagebuch eines Ketariers

Sport soll zwar nicht direkt helfen abzunehmen. Aber indirekt. Es hilft zum Beispiel, Leptin zu regulieren. So dass man weniger Hunger hat. Weniger Hunger – weniger Überfuttern.

Deswegen laufe ich heute auch statt die Öffentlichen zu nehmen. Laut Google ist der Unterschied auch nicht so groß. Ich würde 45 Minuten laufen und 43 mit öffentlichem Nahverkehr unterwegs sein. Laufen!

Obwohl ich schnell laufe, brauche ich fast eine Stunde zur Führerscheinstelle. (Ich habe meinen Führerschein verbummelt.) Die Dame der Führerscheinstelle ist super nett. Leider berichtet sie mir auch, dass ich nicht so weit hätte gehen müssen. Die Behörde in der Innenstadt hätte mir auch einen neuen gegeben. Ich bin so gut gelaunt, dass ich mich kaum ärgere. Da ich aber noch verdammt viel zu tun habe, wünschte ich trotzdem ich hätte die Zeit zum Arbeiten gehabt.
Vor der Tür wird meine Laune auf die Probe gestellt. Es ist eklig, kalt und regnet. Mit dem Wetter will ich den Weg zurück nicht für Sport nutzen. So setze ich mich in den ersten Bus, der vorbeikommt.

Da ich frühs bei der Zahnreinigung war, esse ich zum ersten Mal um 14.30 Uhr. Ich erfinde ein neues Pfannkuchen Rezept mit Kaffee und Erbsenprotein. Leider habe ich nur noch ein Ei im Kühlschrank.
Das Kochen geht grandios in die Hose. Es hätte wohl doch mehr Ei gebraucht, damit der Teig eine Einheit bildet.
Die angebratenen Teigstückchen sind aber trotzdem lecker mit Mascarpone und ein paar Erdbeeren. Zum Glück! Zum neu einkaufen und kochen ist keine Zeit.

Jetzt sitze ich im Zug und tippe fröhlich vor mich hin. Vielleicht bin ich wacher als nach einem Kohlehydratmahl. Aber nicht viel. Ich könnte jetzt fast einnicken. Kaffee, wo bist du?

Hier! Beim Bistro in der Bahn! Sogar mit zuckerfreier Sahne! Eine extra Portion zuckerfreie Schlagsahne kostet mich 60 Cents. Die investiere ich aber gerne.

Abends esse ich ein paar Zucchini mit Ziegenkäse, Tofu und Olivenöl bei meiner Cousine in Nürnberg. Ich koche normalerweise nicht bei anderen Leuten. Vor allem nicht, wenn ich nur für mich und meinen Mann koche. Meine Cousine wollte gar nichts mitessen.
Aber ich wollte die Sachen nicht kaputt gehen lassen. Also habe ich sie mit nach Nürnberg geschleppt.
Und eigentlich hatte ich auch gar nicht wirklich Hunger. Aber eine kleine Portion habe ich trotzdem gegessen.

 

Du liest einenTeil meines Keto Tagebuchs. Falls du mehr Einträge lesen willst, findest du sie hier.

2018-01-27T19:11:33+00:00

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