Der Selbstversuch: Der erste Tag

Der Selbstversuch: Der erste Tag

Hier berichtet Jennifer von persönlichen Erfahrungen mit der ketogenen Diät in Form eines Tagebuchs.

Mein Keto-Tagebuch

Tag #1

Nachdem ich schon berichtet habe, dass dies nicht mein erstes Rodeo mit einer Diät überhaupt und auch mit der Ketogenen Ernährung zum Abnehmen ist (hier geht’s zum Rückblick), habe ich folgendes festgestellt:

Der Einstieg – oder besser der Wiedereinstieg – in die ketogene Ernährung ist gar nicht so leicht. Man denkt, man hat das alles schon einmal gemacht und muss sich nicht mehr so genau darauf vorbereiten. Wenn ich mich da nicht mal an einen meiner Vorsätze erinnere. 

Nun war ich natürlich erst an Tag 1 für meinen Wiedereinstieg einkaufen. Das ist keine so gute Idee, wenn man hungrig durch den Supermarkt tigert. Ich habe mir natürlich auch keine Liste gemacht, die ich einfach stumpf ablaufen konnte. Also sitze ich nun an der Theke in meiner Küche und liefere mir ein Blick-Duell mit dem frisch erworbenen Nutellaglas. Was ein …! 

Lasst mich direkt mal festhalten: 

Es ist sinnvoll mindestens einen Tag vor Beginn den Einkauf zu erledigen. Wenn es wie in meinem Fall ein Sonntag ist, dann schon samstags oder man ist noch schlauer und schiebt den Start auf Dienstag. Eine Einkaufsliste ist sehr sinnig! Ich habe deren Wert bisher immer verkannt, aber wenn der Magen sich bei allem meldet was man anschaut, ist ein „objektives“ Einkaufen fast unmöglich. Spätestens in der Abteilung, in der sie frisch gebackene, warme Brötchen verkaufen, wird das Knurren des Magens so laut, dass mich wildfremde Leute schon eher argwöhnisch angesehen haben. Als würde ich gleich den gesamten Vorrat räubern. Ich doch nicht …

Aber nun mal ernsthaft. Der erste Tag war nicht so schön und ich würde mir am liebsten nochmal eine Gnadenfrist geben, bis ich wirklich anfange. Aber ich werde das einfach durchhalten. 

Allerdings sind mir ein paar Dinge aufgefallen. Ich habe doch recht wenig gegessen, weil ich mir unschlüssig war, was ich essen soll. Alles, worauf ich Lust hatte, konnte ich nicht essen, weil es zu kohlenhydratlastig war. Der Ofen-Backfisch hat zu viel Panade, Fischstäbchen oder Lachs-Stäbchen haben auch eine nicht konforme „Ummantelung“. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass der Hunger auf diese Dinge eher dadurch kommt, dass ich sie eben nicht essen darf. Es ist nämlich nicht so, dass ich sonst jeden Tag Fischstäbchen, Pizza & Co. gegessen habe. Aber jetzt wo ich darauf achte, möchte man diese ganzen Dinge haben. 

Daher gab es heute morgen nur einen Kaffee, mittags einen Salat mit Hähnchenbruststreifen und abends ein Stück Putensteak mit Tzaziki. 

Ich habe mir nun ein To-Do vorgenommen: 

  1. Meal Prep für eine Woche anlegen 
  2. Einkaufslisten erstellen 
  3. Bulletproof Coffee ausprobieren 

Mal sehen, wann ich damit wirklich anfange! 

Wie es weitergeht, lest ihr unter Tag #2!

Für noch mehr Erfahrungen, folgt diesem Link.

2018-08-08T20:50:45+00:00

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