Studien haben gezeigt, dass Ernährung einen positiven Einfluss auf Depressionen haben kann. Gilt das auch speziell für ketogene Ernährung? Kann sie Depressionen vorbeugen oder lindern? Diesen Fragen zu Depressionen und Ketogener Ernährung wollen wir in diesem Artikel nachgehen.
Etwa jeden sechsten Mann und jede vierte Frau in Deutschland trifft sie mindestens einmal im Leben: die Diagnose Depression. Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, ständige Grübeleien, innere Unruhe und viele weitere Symptome bestimmen dann den Alltag. Mit teils schwerwiegenden Folgen für das eigene Leben. Rund vier Millionen Menschen leiden aktuell in Deutschland an einer Depression. Damit sind Depressionen mittlerweile auf dem Weg zur Volkskrankheit Nummer 1. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass das bereits 2030 der Fall sein wird – nicht nur in Deutschland, sondern überall in den entwickelten Ländern der westlichen Welt.
In diesem Artikel geht es nun darum, welche Rolle unsere Ernährung bei Depressionen spielt, wobei wir auf folgende Themen eingehen werden:
Zu Beginn muss betont werden, dass Depression eine körperliche Krankheit darstellt, weil hormonelle Veränderungen im Gehirn messbar sind (Mehr dazu bei den körperlichen Veränderungen). Die häufigsten Ursachen von Depressionen sind belastende Lebensereignisse oder -situationen. Beispiele für solche Ereignisse sind der Tod geliebter Menschen, schwere Krankheiten, Arbeitslosigkeit, andauernder Stress im Beruf und vieles mehr. In selteneren Fällen haben Depressionen rein körperliche Ursachen. Zu solchen Ursachen zählen bestimmte Krankheiten und Medikamente, besonders wenn sie missbräuchlich eingenommen werden. Genetische Ursachen spielen ebenfalls eine Rolle: Haben deine Mutter oder dein Vater eine Depression oder haben sie schon einmal darunter gelitten, so
Aber auch der eigene Lebensstil kann Depressionen beeinflussen. In manchen Fällen sogar auslösen. Faktoren wie Bewegung, Schlaf, Ernährung, Alkohol- und Drogenkonsum können einen erheblichen Einfluss auf Entstehung, Verlauf und Heilung einer Depression haben. Zum Beispiel steigt dein Depressionsrisiko, wenn du häufiger industriell gehärtete Transfette isst (wie sie in Fast Food und kommerziellen Backwaren wie Donuts vorkommen)1.
Studien haben gezeigt, dass Depressionen folgende Veränderungen im Körper verursachen:
Hier die körperlichen Veränderungen im Detail. Alles was Depressionen mit deinem Körper anstellen.
Neurotransmitter sind die Botenstoffe des Nervensystems. Bei Depressionen ist das übliche Gleichgewicht bestimmter Neurotransmitter gestört. Betroffen sind vor allem Serotonin, Dopamin und Noradrenalin, die auch oft als „Glückshormone“ bezeichnet werden. Am besten untersucht im Zusammenhang mit Depressionen ist Serotonin. Dieses wirkt unter anderem entspannend, motivations- und schlaffördernd und stimmungsaufhellend. Bei Depressionen liegt ein Mangel an Serotonin vor oder eine Abnahme der Empfindlichkeit der Serotonin-Rezeptoren an der Synapse. Sind diese Rezeptoren weniger empfindlich, werden Signale zwischen den Nervenzellen schlechter übertragen. Auch bei Dopamin liegt bei Depressionen ein Mangel vor.
Die HPA-Achse wird auch als Stressachse bezeichnet und umfasst drei Hormondrüsen: den Hypothalamus, die Hypophyse und die Rinde der Nebennieren.
Wenn wir gestresst sind, schüttet die HPA-Achse Kortisol aus, ein „Stresshormon“. Das Kortisol soll den Körper auf den „Kampf“ mit der stressenden Bedrohung vorbereiten. Zu diesem Zweck sorgt es dafür, dass dem Körper möglichst schnell Glucose (=Energie) zur Verfügung gestellt wird. Außerdem greift es in den Fettgewebs- und Eiweißstoffwechsel ein, in dem es die lipolytische Wirkung von Adrenalin und Noradrenalin verstärkt und ist an Immunreaktionen beteiligt. Bei Depressionen schüttet die HPA-Achse zu viel Kortisol aus. Dauerstress stellt sich ein, bis zur absoluten Erschöpfung.
Depressive haben mehr Entzündungen im Körper. Das zeigt sich unter anderem dadurch, dass die Blutkonzentrationen verschiedener Entzündungsmarker erhöht sind. Auch das hängt mit dem Stresshormon Cortisol zusammen. Cortisol hat direkten Einfluss auf die Genexpression. Dies kann Einfluss auf das Immunsystem haben. Neuste Erkenntnisse zeigen auf, dass Entzündungen eventuell auch die Ursache einer Depression sein können! Jedoch steckt die Forschung hierbei noch in den Kinderschuhen.
Unter oxidativem Stress versteht man einen Zustand des Körpers, in dem er sogenannte freie Radikale nicht mehr ausreichend unschädlich machen kann. Freie Radikale sind besonders reaktionsfreudige Atome oder Moleküle. Beispiele für freie Radikale sind reaktive Sauerstoffverbindungen (ROS). Diese entstehen ganz natürlich bei der Atmung. Sie können aber auch durch Stress, UV-Strahlung, Ernährungsgewohnheiten, Alkohol oder Rauchen entstehen. Gegen freie Radikale helfen sogenannte Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E und Coenzym Q10. Bei Depressionen enthält das Blutplasma weniger dieser Antioxidantien. Dadurch können ROS nicht mehr so gut bekämpft werden. Schäden an Fettsäuren, Proteinen und der DNA können die Folge sein. Die Schäden an essentiellen Stellen der DNA führen zu Krebs. Bei Fetten oder Proteinen führen sie zu einer Denaturierung. Das bedeutet, dass das Protein oder die Fettsäure ihre Funktion nicht mehr ausführen kann.
Unter neuronaler Plastizität versteht man die Fähigkeit des Nervensystems, Verbindungen zwischen Nervenzellen oder auch Nervenzellen selbst zu verändern. Sie dient uns der Anpassung. Ohne neuronale Plastizität wäre ein Lernen und das Ausbilden von Fähigkeiten nicht möglich. Man könnte alles gleich gut/ schlecht. Neue Verbindungen zwischen Nervenzellen werden dabei durch sogenannte Neurotrophine geschaffen. Das häufigste Neurotrophin ist der brain-derived neurotrophic factor (BDNF). Bei Depressiven enthält das Gehirn weniger BDNF. Dadurch (und durch weitere Faktoren) ist die neuronale Plastizität eingeschränkt. Außerdem entstehen bei Depressiven weniger neue Nervenzellverbindungen (Synapsen). Im Extremfall können Nervenzellen sogar ganz verloren gehen.
Die Mitochondrien sind die Kraftwerke unserer Körperzellen. Mitochondrien produzieren Adenosin-Tri-Phosphat (ATP). Das dient den Zellen als Energiequelle. Bei Depressionen funktionieren die Mitochondrien nicht mehr richtig. Das kann dazu führen, dass die ATP-Produktion leidet und die Körperzellen dadurch weniger Energie zur Verfügung . Mitochondrien kommen in absolut jeder Körperzelle vor. Sobald sie jedoch in ihrer Fähigkeit ATP zu produzieren eingeschränkt sind, verliert die Zelle an Energie. Sie kann ihre spezifische Gewebsfunktion nicht mehr zu 100% ausführen. Das Organ bzw. Gewebe wird „schwächer“.
Es gibt zahlreiche Studien, die sich mit dem Zusammenhang zwischen Depression und Ernährung beschäftigen. Leider gibt es nur sehr wenige Studien zum Thema Depressionen und Ketogene Ernährung. Und die wenigen, die es gibt, wurden an Ratten und Mäusen durchgeführt. In allen diesen Studien hatte ketogene Ernährung einen ähnlich positiven Effekt wie Antidepressiva (= Medikamente gegen Depressionen).
In einer dieser Studien2 wurden Ratten in einen Wasserbehälter gesetzt. Alles, was sie in diesem Behälter tun konnten, war unaufhörlich zu schwimmen. Es gab keine Möglichkeit, sich irgendwo festzuklammern oder hinzusetzen. Irgendwann hörten die normal ernährten Ratten auf zu schwimmen, wurden unbeweglich und zeigten Anzeichen von Verzweiflung. Dies wurde als depressives Verhalten gedeutet. Ratten, die ketogen ernährt wurden, zeigten dieses Verhalten deutlich später. Sie versuchten länger und öfter, weiter zu schwimmen und nach einem Ausweg zu suchen.
Dass ketogene Ernährung bei Ratten ähnlich wirkt wie Antidepressiva, spricht natürlich zunächst für Ketose bei Depressionen. Ob die Ergebnisse dieser Studien auf den Menschen übertragbar sind, ist allerdings fraglich. Nagetierfutter enthält deutlich weniger Fett als menschliche Nahrung. Daher sind Nager eventuell weniger gut an den Konsum von Fett angepasst als Menschen. Große Fettmengen könnten bei Nagern also andere Folgen haben als bei uns. Es könnte jedoch darauf hinweisen, dass sich durch eine ketogene Ernährungsweise mehr Mitochondrien in den Zellen bilden. Ein möglicher Grund weshalb die Ratten länger schwimmen konnten.
Wie schon erwähnt, gibt es anscheinend keine Studien zur Thematik Depressionen und Ketogene Ernährung beim Menschen. Daher haben wir uns auch Studien angesehen, in denen es ganz allgemein um den Einfluss von Ernährung auf Depressionen geht. Dabei haben wir besonders darauf geachtet, welche Wirkung Fett, aber auch Kohlenhydrate, haben. Kohlenhydrate haben wir deshalb berücksichtigt, weil eine positive Wirkung von Kohlenhydraten auf Depressionen unter Umständen gegen die ketogene Ernährung bei Depressionen sprechen würde.
Pro Keto:
Contra Keto:
Außerdem gibt es noch eine Studie des International Maize and Wheat Improvement Center, die man keiner der Pro/Contra-Seiten klar zuordnen kann. Laut der Studie gibt es keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass Getreide oder Getreideprodukte Depressionen verursachen oder verstärken. Allerdings ist die Studie möglicherweise nicht unabhängig: Der Zweck des Centers besteht nämlich darin, Getreide zu verbessern. Zudem wurde der Artikel in einer Zeitschrift namens „Cereal Foods World“ veröffentlicht. 11
Pro Keto:
Contra Keto:
Ob ketogene Ernährung Dir bei Depressionen helfen kann, lässt sich beim aktuellen Stand der Forschung nicht klar sagen.
Auf der einen Seite sprechen die wenigen Studien zum Thema Depressionen und Ketogene Ernährung dafür, dass Keto depressive Symptome lindern oder ihnen vorbeugen kann. Allerdings wurden diese Versuche an Nagetieren durchgeführt. Ob die Ergebnisse auf den Menschen übertragbar sind, ist daher fraglich.
Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche weitere Studien, die entweder dafür oder dagegen sprechen.
Daher würden wir sagen, dass nichts gegen Keto bei Depressionen spricht. Aber wir empfehlen, die Ernährungstipps im nächsten Abschnitt zu beachten. Vor allem den ersten Tipp: Omega 3 wirkt auf vielfache Weise auf gleich mehrere „Depressions-Systeme“ positiv. Solltest Du Dich trotz der Tipps über längere Zeit depressiv fühlen: Geh zum Arzt und lass abchecken, ob es an der ketogenen Ernährung liegen könnte.
1Fast-food and commercial baked goods consumption and the risk of depression, 2012, Sánchez-Villegas, A. et al., Public Health Nutrition, vol. 15, no. 3, pp. 424-432
2The antidepressant properties of the ketogenic diet, 2004, Murphy, P., et al., Biological Psychiatry, vol. 56, no. 12, pp. 981-983
3Co-occurrence of depression, anxiety disorders, and obesity. Comparison of overweight and obese patients with patients with correct body weight in terms of expansion of depression-anxiety symptoms, 2017, Obara-Golebiowska, M., Nutrition, Obesity & Metabolic Surgery, vol. 3, no. 1, pp. 18-20
4Effect of fruits, vegetables, or vitamin E-rich diet on vitamins E and C distribution in peripheral and brain tissues: implications for brain function, 2000, Martin, A., et al., Journals of Gerontology Series A: Biological Sciences and Medical Sciences, vol. 55, pp. B144-B151
5Habitual yoghurt consumption and depressive symptoms in a general population study of 19,596 adults, 2017, Yu, B. et al., European Journal of Nutrition, https://doi.org/10.1007/s00394-017-1532-x
6Nut Consumption is Associated with Depressive Symptoms among Chinese Adults, Quian Su, M.S. et al, 2016, Depression and Anxiety, vol. 33, no. 11, pp. 1065-1072
7Role of Carbohydrates and Grains in Nutrition and Neurological Disorders: Headache, Attention Deficit Hyperactivity Disorder, and Depression, 2017, Cereal Foods World, vol. 62, no. 4, pp. 162-171
8Reported food choices in older women in relation to body mass index and depressive symptoms, 2009, Jeffery, R.W., et al., Appetite, vol. 52, pp. 238-240
9Behavioral and physiological responses to stress are affected by high-fat feeding in male rats, 2001, Buwalda, B. et al., Physiology & Behavior, vol. 73, pp. 371-377
10Brain serotonin content: increase following ingestion of carbohydrate diet, 1971, Fernstrom, J.D. and Wurtman, R.J., Science, vol. 174, pp. 1023-1025
11Role of Carbohydrates and Grains in Nutrition and Neurological Disorders: Headache, Attention Deficit Hyperactivity Disorder, and Depression, 2017, Cereal Foods World, vol. 62, no. 4, pp. 162-171
12Association of the Mediterranean dietary pattern with the incidence of depression: the Seguimiento Universidad de Navarra/University of Navarra follow-up (SUN) cohort, 2009, Sánchez-Villegas, A., et al., Archives of General Psychiatry, vol. 66, pp. 1090-1098
13Obesogenic diets may differentially alter dopamine control of sucrose and fructose intake in rats, 2011, Pritchett, C.E. and Hajnal, A., Physiology & Behavior, vol. 104, pp. 111-116
14 Meta-analysis of the effects of eicosapentaenoic acid (EPA) in clinical trials in depression, 2011, Sublette, M.E., Journal of Clinical Psychiatry, vol. 72, pp. 1577-1584
15 Dietary omega-3 fatty acids normalize BDNF levels, reduce oxidative damage, and counteract learning disability after traumatic brain injury in rats, 2004, Wu, A. et al., Journal of Neurotrauma, vol. 21, pp. 1457-1467
16Potential role of brain-derived neurotrophic factor in omega-3 fatty acid supplementation to prevent posttraumatic distress after accidental injury: an open-label pilot study, 2011, Matsuoka, Y. et al., Psychotherapy and Psychosomatics, vol. 80, pp. 310-312
17 Effect of high-fat feeding on expression of genes controlling availability of dopamine in mouse hypothalamus, 2010, Lee, A.K. et al., Nutrition, vol. 26, pp. 411-422
18Oxidative stress and metabolic syndrome in obese adults with and without controlled diet restriction, 2009, Skalicky, J., Bratislava Medical Journal, vol. 110, pp. 152-157
19Impairment of fear-conditioning responses and changes of brain neurotrophic factors in diet-induced obese mice, 2012, Yamada-Goto, N., Journal of Neuroendocrinology, vol. 24, pp. 1120-1125
Diet and the risk of unipolar depression in adults: systematic review of cohort studies, 2012, Sanhueza, C. et al., Journal of Human Nutrition and Diatetics, vol. 26, no. 1, pp. 56-70
[1] El-Mallakh, R.s., and M.e. Paskitti. “The Ketogenic Diet May Have Mood-stabilizing Properties.” Medical Hypotheses 57.6 (2001): 724-26. Web.
[2] Maalouf, Marwan et al. “KETONES INHIBIT MITOCHONDRIAL PRODUCTION OF REACTIVE OXYGEN SPECIES PRODUCTION FOLLOWING GLUTAMATE EXCITOTOXICITY BY INCREASING NADH OXIDATION.” Neuroscience 145.1 (2007): 256–264. PMC. Web.
[3] Kiecolt-Glaser, Janice K., Heather M. Derry, and Christopher P. Fagundes. “Inflammation: Depression Fans the Flames and Feasts on the Heat.” American Journal of Psychiatry172.11 (2015): 1075-091. Web.
[4] Giles, Grace E., Caroline R. Mahoney, and Robin B. Kanarek. “Omega-3 Fatty Acids Influence Mood in Healthy and Depressed Individuals.” Nutrition Reviews 71.11 (2013): 727-41. Web.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15123336
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11918434
https://www.medicalnewstoday.com/releases/315630.php
„However, this is the first randomised controlled trial to directly test whether improving diet quality can actually treat clinical depression“.
„The dietary group received information and assistance to improve the quality of their current diets, with a focus on increasing the consumption of vegetables, fruits, wholegrains, legumes, fish, lean red meats, olive oil and nuts, while reducing their consumption of unhealthy ‚extras‘ foods, such as sweets, refined cereals, fried food, fast-food, processed meats and sugary drinks.“
Source article : http://bmcmedicine.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12916-017-0791-y
Certainly doesn’t pertain directly to keto, but the information is in line with the diet and I think we all have our N=1 ’s about how keto helps with depression.
http://www.nature.com/mp/journal/v11/n7/full/4001805a.html?foxtrotcallback=true
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3726541/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5357645/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3321471/
‚m sure this was posted some time in the last couple weeks, can’t seem to find it.
TL;DR: the responses were basically „er, if hard exercise does this, and NOT eating carbs does this, can’t I just not eat carbs and skip the crossfit?“, „Yes.“.
GABA is the major inhibitory neurotransmitter in the mammalian nervous system. Turns out, GABA is made from glutamate, which just happens to be the major excitatory neurotransmitter. You need them both, but we seem to get into trouble when have too much glutamate. Too much excitement in the brain means neurotoxicity, the extreme manifestation of which is seizures. But neurological diseases as varied as depression, bipolar disorder, migraines, ALS, and dementia have all been linked in some way to neurotoxicity.
Glutamate has several fates, rather like our old buddy tryptophan. It can become GABA (inhibitory), or aspartate (excitatory and, in excess, neurotoxic). Ketogenic diets seem to favor glutamate becoming GABA rather than aspartate. No one knows exactly why, but part of the reason has to do with how ketones are metabolized, and how ketosis favors using acetate (acetoacetate is one of the ketone bodies, after all) for fuel. Acetate becomes glutamine, an essential precursor for GABA.
And now let’s really get down to the mitochondrial level. Mitochondria are the power plants of our cells, where all the energy is produced (as ATP). Now, when I was taught about biochemical fuel-burning, I was taught that glucose was „clean“ and ketones were „smokey.“ That glucose was clearly the preferred fuel for our muscles for exercise and definitely the key fuel for the brain. Except here’s the dirty little secret about glucose, when you look at the amount of garbage leftover in the mitochondria, it is actually less efficient to make ATP from glucose than it is to make ATP from ketone bodies!
A more efficient energy supply makes it easier to restore membranes in the brain to their normal states after a depolarizing electrical energy spike occurs, and means that energy is produced with fewer destructive free radicals leftover. What does it all mean?
Well, in the brain, energy is everything. The brain needs a great deal of energy to keep all those membrane potentials maintained, to keep pushing sodium out of the cells and pulling potassium into the cells. In fact, the brain, which is only 2% of our body weight, uses 20% of our oxygen and 10% of our glucose stores just to keep running. (Some cells in our brain are actually too small (or have tendrils that are too small) to accommodate mitochondria (the power plants). In those places, we must use glucose itself (via glycolysis) to create ATP.) When we change the main fuel of the brain from glucose to ketones, we change amino acid handling. And that means we change the ratios of glutamate and GABA. The best responders to a ketogenic diet for epilepsy end up with the highest amount of GABA in the central nervous system.
One of the things the brain has to keep a tight rein on is the amount of glutamate hanging out in the synapse. Lots of glutamate in the synapse means brain injury, or seizures, or low level ongoing damaging excitotoxicity as you might see in depression. The brain is humming along, using energy like a madman. Even a little bit more efficient use of the energy makes it easier for the brain to pull the glutamate back into the cells. And that, my friends, is a good thing.
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