Kann Baden wirklich heilen? Meine Basenbad Erfahrung

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Kann Baden wirklich heilen? Meine Basenbad Erfahrung

Fühlst du dich auch manchmal müde und antriebslos und weißt nicht warum? Leidest du häufig unter Kopfschmerzen oder schläfst schlecht? Hast du unreine oder trockene Haut? Wenn du eine oder mehrere dieser Fragen mit Ja beantworten kannst, dann könnte dein Körper übersäuert sein.

Eine Übersäuerung entsteht vor allem durch unausgewogene Ernährung (z.B. viele verarbeitete Lebensmittel), einen ungesunden Lebensstil (Rauchen, Alkohol, wenig Bewegung) und Stress. Vor allem in Zeiten, in denen du viel Stress hast, können sich große Säuremengen in deinem Körper ansammeln.

Kommt der Körper dann mit der Entgiftung nicht mehr hinterher, können Beschwerden auftreten. Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen, aber auch eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten sind nur einige der möglichen Symptome.

Mehr zum Thema Übersäuerung findest du hier: Übersäuerung – Ursache und Folgen

Basenbäder sind eine einfache und nachhaltige Lösung, mit der du deinen Körper entsäuern kannst. Wie das funktioniert und was ein basisches Bad noch alles kann, erfährst du in diesem Artikel. Und ich berichte von meiner Basenbad Erfahrung: was es mir gebracht hat und worauf ich geachtet habe.

Wie bin ich zum Basenbad gekommen?

Als ich mal wieder auf der Suche nach Möglichkeiten zur natürlichen Hautpflege war (ich habe unreine Haut und vertrage einfach keine Chemie bzw. den ganzen Drogerie Kram),  bin ich auf Basenbäder gestoßen.

Die Umsetzung klang einfach und das Ergebnis vielversprechend. Kurzum – Ich habs ausprobiert. Hier teile ich meine Basenbad Erfahrung mit euch – und was ich an wissenschaftlicher Erklärung dazu gefunden habe!

Wie entfaltet das Basenbad seine Wirkung? (7)

Die Säuren und Giftstoffe in deiner Haut haben einen sauren pH – Wert. Das Badewasser wird basisch, wenn du den Badezusatz hinzugibst. Durch die unterschiedlichen pH- Werte entsteht ein osmotischer Druck, der nach Ausgleich strebt. Das Wasser saugt quasi die sauren, giftigen Substanzen aus deiner Haut und neutralisiert sie.

Der pH- Wert des Wassers sollte für eine optimale Wirkung zwischen 8,5 und 9 liegen. Damit du das überprüfen kannst, besorg dir pH- Streifen aus der Apotheke oder im Onlinehandel.

Du wirst feststellen, dass sich das Wasser nach dem Bad etwas dunkler gefärbt hat. Eine erneute Prüfung mit den Teststreifen ergibt dann einen pH- Wert, der niedriger ist als vorher – also sich dem sauren Bereich annähert. Beides Anzeichen dafür, dass du wunderbar entgiftet hast.

So wird deine Basenbad Erfahrung ein voller Erfolg

Was brauchst du?

  • Ganz klar – eine Badewanne
  • Falls das Wasser in deiner Stadt sehr kalk – oder chlorhaltig ist – einen Wasserfilter (manchmal ist der schon eingebaut, ansonsten tut es auch ein spezieller Duschkopf mit integriertem Filter)
  • Einen basischen Badezusatz; evtl. ätherisches Öl
  • pH – Streifen (Apotheke oder online)
  • Ein Thermometer  –  ich habe mir einfach ein Baby – Thermometer in der Drogerie gekauft
  • Eine Kopfstütze – es gibt Kopfkissen für die Badewanne, die du mit Saugnäpfen befestigen kannst. Du kannst dir natürlich auch ein Handtuch zusammenrollen und unter den Kopf legen. Bei längerer Badedauer eine absolute Wohltat.Wenn du dir ein Badewannenkissen kaufen möchtest, kannst du dir über die von uns herausgesuchten Produktlinks folgen:
    Spirella Badewannenkissen
    Badewannenkissen Spa
    ZenHome Badewannenkissen
  • Evtl. einen Peelinghandschuh  – während des Badens kannst du dich damit abrubbeln und abgestorbene Hautschuppen entfernen. So kann deine Haut noch besser atmen und entgiften.
  • Ein Glas Wasser oder eine Tasse Tee – so ein Basenbad macht durstig.
  • Etwas, womit du dich beschäftigen kannst– ein Buch oder Musik zum Beispiel. Meine Basenbad Erfahrung wird noch besser durch einen tollen Podcast oder ein Video.
  • Außerdem: Bei langen Haaren – ein Zopfgummi. Das basische Wasser kann deine Haare sonst ziemlich austrocknen (vor allem die Spitzen, wenn sie die ganze Zeit im Wasser schwimmen.)
  • Und zu guter Letzt: einen Peelinghandschuh , mit dem du dein Gesicht immer wieder befeuchten kannst, damit auch hier die Entgiftung stattfinden kann. Natürlich kannst du das auch nur mit den Händen machen.

Woraus besteht ein basischer Badezusatz?

Basische Badezusätze gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Die Auswahl ist groß und die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe sehr unterschiedlich.

Die drei wichtigsten Bestandteile sind Mineralien, Aktiv – Basen und natürliches Salz (z.B. Kristallsalz).

Mineralien wirken der Übersäuerung entgegen. Sie leiten Säuren aus dem Körper und führen Magnesium zu.

Aktiv-Basen, wie zum Beispiel Natriumhydrogencarbonat, sorgen für den erhöhten pH-Wert im Wasser. Sie regen die selbstständige Rückfettung der Haut an. Deine Haut wird samtig weich und geschmeidig.

Kristallsalz wirkt antibakteriell und hemmt Entzündungen. Beschwerden wie starker Juckreiz und Schuppenbildung, die bei vielen Hauterkrankungen auftreten, nehmen ab.

Informiere dich im Internet über die verschiedenen Möglichkeiten und entscheide dich dann. Wichtig dabei ist, dass du konkret auf die Inhaltsstoffe achtest.

Ich habe mich für diesen hier entschieden: Basenbad

Zusätze

Je nach Lust und Laune kannst du deinem Bad noch ein paar wohltuende Extras hinzufügen. Sehr gut dafür geeignet sind vor allem ätherische Öle. Diese sollten in natürlicher Bioqualität sein, damit sie deine Haut nicht reizen und wirkungsvoll sind.

Lavendel ist der absolute Top-Favorit und bestens geeignet, wenn du dich noch mehr entspannen möchtest.

Hier ist eine Liste von beliebtem Lavendel Ölen:

Baldini – Lavendelöl BIO
Primavera: Lavendel

Gib ca. 5-10 Tropfen in die Wanne, wenn du ein Vollbad nimmst. Wichtig: Vorher solltest du das Öl in etwas Milch oder Honig auflösen, damit es sich gut mit dem Wasser verbinden kann.

Wie oft und wie lange baden?

Empfohlen wird als Entgiftungskur oder in sehr stressigen Phasen ca. 2-3-mal pro Woche für 40 – 60 Minuten bei maximal 37 Grad. Das Ganze 2-4 Wochen lang, je nachdem, wie schnell sich zum Beispiel deine Beschwerden verbessern. Danach reicht einmal pro Woche.

Zu Beginn solltest du es nicht übertreiben und erstmal eine kürzere Dauer wählen, damit sich dein Körper an die Erfahrung gewöhnen kann. Heiße Bäder können sich nämlich sehr auf den Kreislauf auswirken.

Die Entgiftung beginnt ab ca. 30 Minuten. Du solltest also mindestens 40 Minuten in der Wanne bleiben, damit sich die Wirkung überhaupt entfalten kann.

Nach und nach kannst du deine Auszeit dann nach Belieben auf 1-2 Stunden ausdehnen. Je länger, desto mehr entgiftest du.

Was solltest du vor und nach deiner Basenbad Erfahrung beachten?

Wenn du unter Erkrankungen, wie Bluthochdruck, Herz – Kreislauf – Beschwerden oder Diabetes leidest, dann sprich zuerst mit deinem Arzt darüber, ob du etwas Besonderes beachten musst.

Allgemein gilt: Ein heißes Bad wirkt sehr entspannend. Darum steig lieber am Abend in die Wanne, damit du den Tag danach in Ruhe ausklingen lassen kannst.

Mach dein Handy aus und wenn möglich, stell die Klingel ab. Gib deiner Familie, deinem Partner oder deinen Mitbewohnern Bescheid, damit du nicht gestört wirst.

Nach dem Bad solltest du dich nicht eincremen, damit das Bad noch etwas nachwirken kann. Du wirst auch ohne Creme schon streichelzarte Haut haben.

Plane für die Zeit danach nur entspannte Aktivitäten, damit du deinen Kreislauf nicht unnötig durcheinanderbringst.

Welche positiven Auswirkungen warten auf dich?

Ein Bad mit basischem Badezusatz vereint Entsäuerung und Entspannung. Allein das heiße Wasser entspannt deinen Körper und Geist und bringt dich weit weg vom Alltagsstress. Deine Haut wird besser durchblutet und ganz nebenbei wirst du überschüssige Säuren los. Deine Muskeln lockern sich, Schmerzen in den Gelenken nehmen ab.

Es gibt allerdings bislang noch keine wirklich fundierten wissenschaftlichen Belege, dass Basenbäder wirkungsvoll sind. Vereinzelte Studien bestätigen zwar, dass es positive Erfahrungen gibt, aber meist haben nur wenige Personen teilgenommen. Deshalb lassen sich die Ergebnisse nicht verallgemeinern.

Meine Basenbad Erfahrung

Ich denke, letztendlich geht es darum, wie du dich fühlst und ob das Baden dir etwas bringt. Ich bin jedenfalls total begeistert. Nach 2-3 Wochen, in denen ich zweimal pro Woche in die Wanne gestiegen bin, hat sich meine Haut schon verändert. Sie ist viel weicher und glatter, kleine Entzündungen heilen viel schneller ab und das Wichtigste: Es bilden sich kaum neue Unreinheiten und Pickel. Solche Erfolge konnte ich bis jetzt mit keiner Creme, ob aus Drogerie oder Apotheke, erreichen.

Deine Vorteile im Überblick

  • Tiefe Entspannung, Auszeit für dich
  • Schmerzlinderung in Muskeln und Gelenken
  • Weichere, straffere Haut
  • Viel weniger Unreinheiten und Pickel
  • Nach einigen Anwendungen brauchst du dich kaum noch eincremen, weil deine Haut sich wieder selbst fetten kann

Die große Frage: Übersäuerung oder?

Inwiefern basisch versus alkalisch einen Unterschied für die Gesundheit macht – darüber gibt es viel Kontroverse. Einige der alternativen Gesundheitstheorien haben sich bewahrheitet; dass der Darm (Mikrobiom) eine sehr große Auswirkung auf unsere Gesundheit hat – mitverantwortlich ist dafür, ob wir dick sind oder dünn, glücklich oder depressiv und sogar Gene an- und ausschalten kann. Auch ketogene Ernährung ist aus der Ecke der Esoterik raus und es gibt inzwischen viele wissenschaftliche Untersuchungen dazu. Genauso gibt es Bereiche, die sich als komplett falsch herausgestellt haben. Wohin Basenbäder gehören, ist noch nicht wirklich klar. Sie scheinen bei einigen zu wirken. Aber warum?

Bringt wirklich Entgiftung die Erfolge oder nimmt der Körper durch die im Badezusatz enthaltenen Mineralien Magnesium auf und kann so einen Mangel ausgleichen? Oder gibt es eine völlig andere Erklärung?

Viele Menschen haben heutzutage ein Magnesiumdefizit. Laut der aktuellen Forschung nehmen mehr als ein Drittel der Deutschen weniger als den Tagesbedarf an Magnesium auf, was am vermehrten Verzehr von verarbeiteten Lebensmitteln liegt. (2)

Die Folgen von Magnesiummangel

Ein Mangel an Magnesium zieht zum Teil schwerwiegende Folgen nach sich. Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Schmerzen in den Gelenken oder andauernde Müdigkeit sind nur einige der möglichen Auswirkungen von Magnesiummangel. (3) (4)

Wofür brauchst du Magnesium? (1) (6)

Eine ausreichende Menge Magnesium ist notwendig für den Erhalt und die Optimierung verschiedenster Körperfunktionen.

  • Du schläfst tiefer und kannst dich besser konzentrieren
  • Du bist weniger anfällig für Stress
  • Deine Haut trocknet nicht so schnell aus
  • Deine Muskeln und Nerven funktionieren optimal
  • Mithilfe von Magnesium können deine Körperzellen Sauerstoff besser nutzen
  • Schmerzen und Krämpfe nehmen ab
  • Entzündungen klingen schneller ab
  • Magnesium aktiviert mehr als 300 Enzyme
  • Die Wahrscheinlichkeit für einige Erkrankungen nimmt ab (z.B. Gefäßverkalkung und Blutgerinnsel)
  • Bei z.B. Neurodermitis und Schuppenflechte bilden sich weniger Schuppen und der Juckreiz wird weniger

Und was kann Sulfat? (1)

Sulfate sind an vielen Prozessen im Körper beteiligt, wie zum Beispiel am Aufbau der Körpersubstanz. Sie sorgen für feste Nägel und Haare. Außerdem wirken sie entgiftend.

Bittersalz – Bad (engl.: Epsom Salt)

Im Gegensatz zum Basenbad geht es beim Bittersalz-Bad nicht darum, dass du entgiftest. Vielmehr kann dein Körper beim Baden über die Haut Magnesium und Sulfat aufnehmen. Beides sind Nährstoffe, die bei vielen Prozessen im Körper eine wichtige Rolle spielen.

Bittersalz ist aus natürlichem Magnesium und Sulfat zusammengesetzt. Du erhältst es in der Apotheke.

Die Vorteile eines Bittersalz-Bades je nach Badedauer:

  • Entspannung (1 h), wobei diese natürlich auch durch das heiße Bad an sich eintritt
  • lindert Muskelschmerzen und Entzündungen (12  – 20 min.) , zum Beispiel bei eingewachsenen Fußnägeln
  • weichere Haut (20 min.)
  • Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands durch die Aufnahme der Mineralien (12-20 min.)

Empfohlene Anwendung: (5)

  • 2 Tassen Bittersalz ins Badewasser geben
  • Badedauer: mindestens 12 Minuten bei 37 Grad

Auch hier kannst du gerne ätherische Öle hinzufügen.

(Übrigens sind die oben genannten Produktlinks Affiliate Links. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass beim Kauf von Produkten über einen dieser Links wir einen kleinen Beitrag erhalten. Die Preise der Produkte bleiben aber immer gleich für Dich. Dadurch kannst Du das Ketoseportal unterstützen, wodurch wir weitere Beiträge zur ketogenen Ernährung, Low Carb und LCHF veröffentlichen können. Dabei geben wir uns besonders viel Mühe beim Aussuchen von ketogeeigneten Produkten. Die empfohlenen Produkte würden wir auch selbst kaufen (oder haben dies schon). Wir hoffen dadurch, dass wir Dir etwas Mühe bei Deinem Einkauf abnehmen können.)

Was du beachten solltest

  • 3 Stunden nach und 1 Stunde vor einer Mahlzeit nicht baden.
  • Halte dich an die empfohlene Badetemperatur und –dauer, damit du das gewünschte Ergebnis erzielen kannst

Solltest du unsicher sein, ob ein Bittersalz – Bad das Richtige für dich ist oder unter bestimmten Erkrankungen leiden, dann sprich mit deinem Arzt. Er kann dich sicher beraten und dir deine Fragen beantworten. Die Risiken sind allerdings gering. Eine Überdosierung mit Magnesium beispielsweise ist nahezu unmöglich, da der Körper nur begrenzte Mengen über die Haut aufnehmen kann.

Ganz gleich für welches der Bäder du dich entscheidest – ich wünsche dir viel Spaß bei der Umsetzung und hoffe natürlich, dass du – genau wie ich – total begeistert bist von den Ergebnissen.

Wie sind deine Basenbad Erfahrungen? Berichte uns im Kommentar, ob und was die Bäder dir gebracht haben!

Hier findest du noch mehr zum Thema Basenbad Erfahrung:

2018-12-16T20:47:53+00:00

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