Jetzt ist Sport an der Reihe! – Woche 3 meiner ketogenen Diät

Jetzt ist Sport an der Reihe! – Woche 3 meiner ketogenen Diät

Das ist nun schon die dritte Woche von meiner ketogenen Diät. Meine Erfahrungen von den beiden vergangenen Wochen kannst du hier nachlesen!

Auswirkungen auf meine sportliche Leistung

Startklar für Woche Drei! In den folgenden Wochen möchte ich mehr von meinen Sport- und Fitnesserfahrungen berichten und dafür die Ernährung etwas in den Hintergrund schieben. Die ersten beiden Wochen waren für mich quasi ein Einstieg in die Ketose. Gerade der Einstieg in Ketose ist für viele sehr interessant. Genau aus diesem Grund habe ich bisher täglich von meinen Erfahrungen berichtet. In den nächsten Wochen möchte ich ab jetzt nur noch von relevanten Tagen erzählen. Tage, an denen ich Änderungen bemerkt oder neue Erfahrungen gemacht habe.

Nachdem ich mich jetzt zwei Wochen nach Keto ernähre, kann ich davon ausgehen, dass mein Stoffwechsel mittlerweile in Ketose ist. Damit kann ich mich ab Woche Drei meinem eigentlichen Ziel widmen: dem Muskelaufbau!

Deshalb habe ich mir auch diese Woche vorgenommen, mehr Sport zu machen. Das Frühstück dieser Woche hat mit einer Avocado, Spiegelei und Tomaten begonnen. Nach dem Frühstück ging es auch sofort zum Fitness-Training.

Dabei hat es mir diesmal an Kraft gefehlt. Bei vielen Übungen musste ich drei bis fünf Kilo runtergehen. Normalerweise ist der Sinn des Krafttrainings, in den Bereich der Superkompensation zu gelangen. Dabei sollte sich meine Leistung nach der Erholung wieder steigern. Meine Leistung hat allerdings abgebaut. In der Hinsicht wurde ich aber schon vorgewarnt, weshalb das für mich nicht ganz so erschreckend war. Nach dem Training habe ich mir (wie fast jedes Mal) einen Proteinshake gemischt, um die Muskeln schnell mit möglichst vielen Proteinen zu versorgen. Im Laufe der letzten zwei Wochen habe ich noch keine Veränderung bemerkt. An einigen Tagen fühlt man sich gestärkt und an anderen Tagen auch mal geschwächt. Beim Krafttraining geht es aber vielen so, weil das eigentlich ganz natürlich ist.

Der Low Carb Burger

Für den Mittwoch habe ich zwei Ziele gesetzt: einkaufen und den Low Carb Burger zu Hause selber nachmachen. Beim insgesamt vierten Einkauf ist mir aufgefallen, dass ich immer noch recht viel Zeit brauche. Ich brauche weniger Zeit als beim ersten Einkauf, aber im Vergleich zu vorherigen Einkäufen trotzdem noch recht viel.

An der Stelle will ich noch einmal sagen, dass ich vor Keto wirklich sehr Respekt hatte. Schon den Gedanken, „keine Schokolade mehr einzukaufen“, fand ich schlimm. Aber es ist nicht mal im Ansatz so schwierig, wie ich dachte. Im Gegenteil sogar! Ich bin ehrlich gesagt sogar froh, wenn ich keine Schokolade mehr essen muss. Schließlich bin ich nach jeder Mahlzeit wirklich lange gesättigt. Da reizt mich Schokolade zwischendurch einfach nicht mehr so. Es ist schwierig zu erklären, aber wenn ich kein Hunger habe, bleibt der Appetit bei mir auch einfach weg. Wie ich nachgelesen habe, geht das aber vielen Ketariern so.

Nach dem Einkauf habe ich mich dann an dem Low Carb Burger versucht. Bei Keto muss man beim Fast Food nicht immer zwingend zu den Low Carb Rezepten greifen. Trotzdem sollte man auch hier die Kohlenhydrate im Auge behalten, vor allem bei den Brötchen.

Die Zubereitung ist ähnlich wie die Low Carb Pizza sehr einfach und geht total schnell. Die Brötchen schmecken allerdings gar nicht nach Brötchen. Ist auch eigentlich kein Wunder, weil sie aus Eiern und Frischkäse oder Quark bestehen. Das macht die „Brötchen“ umso fluffiger. Als Fleisch habe ich Rindfleisch benutzt. Als Beilage kann jeder ja ganz kreativ sein. Ich habe dafür Zwiebeln, Tomaten, Rucola, Gewürzgurken und einen Spritzer Barbecuesauce benutzt. Insgesamt war auch der Burger wirklich sehr lecker.

Abwechslung für den Donnerstag

Für den Donnerstag bin ich diesmal nicht zum Fitness-Training gefahren, sondern zum Schwimmen. Dabei schwimme ich für eine Stunde Bahnen – hin und her. Klingt monoton, macht mir aber immer viel Spaß. Außerdem fördert das Schwimmen die Ausdauer und baut zudem Muskeln auf.

Auch beim Schwimmen habe ich gemerkt, dass ich immer weniger Kraft in Kombination mit der Ausdauer hatte. Vor allem beim Schwimmen braucht der Körper die Ausdauer für die Kraft. Für Ausdauer braucht man wiederrum Sauerstoff (aerobe Ausdauer). Während des Schwimmens ist die Sauerstoffaufnahme aber eingegrenzt. Man muss zur richtigen Zeit den Sauerstoff aufnehmen, in dem Fall selbstverständlich nicht unter dem Wasser. Die Ausdauer beim Schwimmen hat bei mir stark abgenommen.

Nach der Stunde war ich dann fertig. Eine Stunde klingt eigentlich nicht lang. Trotzdem hab ich mich aber danach gefühlt, als wäre ich drei Stunden gelaufen.

Treppensteigen: mein neues Krafttraining?

Heute möchte ich von meinen Erfahrungen am Samstag berichten. Da war ich in der Innenstadt. Ich bin aufgewacht und habe mich (ähnlich wie die vergangenen Tage) richtig energiegeladen gefühlt. Da es bei mir schon fast ein Ritual ist, morgens Kaffee zu trinken, gab es also wie gewohnt den Bulletproof-Coffee. Viele trinken Kaffee, um wach zu werden. Okay, das ist bei mir in vielen Fällen auch so. Aber seit Ende der dritten Woche, fühle ich mich so energiegeladen, dass ich den Kaffee eigentlich gar nicht mehr brauche. Trotzdem trinke ich ihn, weil es schon irgendwie eine Angewohnheit ist. Der Kaffee hat das energiegeladene Gefühl also zusätzlich noch unterstützt.

Im Anschluss bin ich dann auch in die Stadt gefahren. Wir haben im Parkhaus geparkt. Da alles besetzt war, mussten wir weit nach oben fahren – wie das dann am Samstag immer so ist. Zu unserem Glück ist der Fahrstuhl auch noch ausgefallen. Das hieß dann also: Treppenhaus! Runter ist natürlich nicht so anstrengend. Aber als wir später wieder zum Auto wollten, mussten wir den ganzen Weg diesmal wieder hoch. Und jetzt komme ich zu dem Phänomen, das mir an dem Samstag aufgefallen ist…

Obwohl ich mich den ganzen Tag so energiegeladen gefühlt habe, fiel mir das Treppensteigen bis in die sechste Etage so verdammt schwer. Ich glaube, ich habe noch nie so Schwierigkeiten beim „einfachen“ Treppensteigen gehabt. Gerade in diesem Moment habe ich bemerkt, dass etwas anders ist als sonst. Es war nicht mehr ein Hinweis auf Ketose. Es war schon fast eine Ankündigung, dass mein Stoffwechsel endgültig in Ketose ist. Jetzt kann endlich die Zeit kommen, in der sich mein Körper an die Veränderung gewöhnt. Damit meine Ausdauer wieder normalisiert und sogar noch verbessert wird.

Keto Fazit – Abschluss der Woche

Für den Abschluss der Woche möchte ich meine Erfahrungen hier noch einmal festhalten:

  • Meine sportliche Leistung hat leicht abgebaut.
  • Das Einkaufen nimmt immer noch sehr viel Zeit in Anspruch.
  • Snacks, wie Schokolade, reizen bei Keto nicht mehr so (optimal fürs Abnehmen).
  • Bei Diäten muss man nicht immer auf Klassiker verzichten, es gibt auch genau so leckere Alternativen (zum Beispiel Low Carb Pizza oder Burger).
  • Low Carb Burger sehr empfehlenswert zum Nachmachen
  • Die Ausdauer hat während Keto deutlich abgenommen.
  • Ketosticks sind aufgrund der vielen Anzeichen auf Ketose nicht unbedingt notwendig.

Florian

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2018-11-09T08:57:35+00:00

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